Hotels in Prag? Hier findest du eins!
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Weitere Informationen🗺️ Kurz zusammengefasst: Die 10 größten Touristenfallen in Prag
- Wechselstuben mit „0% Gebühr" – aber miesem Kurs (bis –42%)
- Geldwechsel auf der Straße – falsche Währung statt Kronen
- Euronet-Automaten & DCC-Trick – bis 18% Verlust beim Abheben
- DCC beim Kartenzahlen – immer in CZK, nie in Euro bezahlen
- Taxi-Abzocke – manipulierte Taxameter, Umwege, falsche Kurse
- Trdelník-Stands – überteuert, nicht mal authentisch tschechisch
- Brot & Nüsse in Restaurants – ungefragt serviert, teuer berechnet
- Taschendiebe – Karlsbrücke, Altstädter Ring, Straßenbahnen
- Candy Shops & Souvenirläden – Massenware zu Fantasiepreisen
- Schwarzlichttheater – touristische Attraction mit fraglichem Wert
Geldwechsel-Trick: „0% Gebühr" – aber miese Kurse
An den großen Sehenswürdigkeiten gibt es sehr viele Wechselstuben. Die meisten werben damit, dass sie 0% Gebühr verlangen. Das tun sie auch – aber du bekommst für einen Euro teilweise nur noch 58% gewechselt. Das sind bis zu 42% versteckte „Gebühr", die über den schlechten Kurs einbehalten wird.
- Informiere dich vorab über den aktuellen Wechselkurs (Google: „EUR CZK")
- Zieh Geld lieber direkt am Automaten einer seriösen Bank in Landeswährung ab
- Wechsle nur bei verifizierten Wechselstuben wie Exchange oder Huspak-Filialen
- Wechselstuben direkt an Sehenswürdigkeiten, am Flughafen und in Hotels: fast immer schlechte Kurse
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Mehr InformationenVideo: Journalist Janek Rubeš vom Honest Guide Prag deckt die Wechselkurs-Abzocke auf.
Geldwechsel auf der Straße: Du bekommst gar keine Kronen
Noch schlimmer als die überteuerten Wechselstuben ist es, wenn du Geld direkt auf der Straße tauschst. Die Gauner stehen meist vor den Wechselstuben, die gute Kurse haben, und passen Touristen ab.
Sie bieten sogar gute Kurse an – aber nicht in tschechischen Kronen, sondern in weißrussischen Rubeln, die kaum etwas wert sind. Die Scheine sehen für ungeübte Augen ähnlich aus.
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Mehr InformationenVideo: Wie Betrüger in Prag statt Kronen wertlose ausländische Scheine ausgeben.
Euronet-Automaten & der DCC-Trick: Bis 18% Verlust
Das ist eine neuere, aber besonders aggressive Touristenfalle: Die blau-gelben Euronet-Geldautomaten stehen in Prag gefühlt an jeder Ecke – direkt vor den Sehenswürdigkeiten und in Touristenbereichen. Wer hier abhebt, zahlt drauf:
- Grundgebühr bis 125 CZK pro Abhebung (lokale Banken nehmen oft nur 49 CZK)
- Dynamic Currency Conversion (DCC): Der Automat fragt, ob du in Euro oder Kronen abheben möchtest. Wählst du Euro (klingt praktisch!), nutzt er einen sehr schlechten Wechselkurs – bis zu 18% Verlust.
- Immer „Abrechnung in lokaler Währung (CZK)" wählen – niemals in Euro!
- Suche in Google Maps nach „Bank" statt „ATM" – Euronet-Automaten sind SEO-optimiert und erscheinen bei „ATM" ganz oben
- Seriöse tschechische Banken: KB, AirBank, Moneta, Česká spořitelna
- Noch besser: Mit einer Karte ohne Auslandsgebühren (z. B. Wise, Revolut) direkt in CZK zahlen
DCC beim Kartenzahlen im Restaurant: In CZK, nicht Euro!
Auch beim Kartenzahlen im Restaurant oder Geschäft lauert eine Abzocke: Das Kartenterminal fragt oft, ob du in Euro oder in tschechischen Kronen (CZK) bezahlen möchtest.
„In Euro" klingt nach weniger Aufwand – ist aber deutlich teurer, weil der Händler (nicht deine Bank) den Wechselkurs festlegt. Dieser ist fast immer schlechter als der Kurs deiner eigenen Bank.
- Am Terminal immer „CZK" / „In lokaler Währung zahlen" wählen
- Lehne DCC aktiv ab – auf Tschechisch: „Odmítám DCC"
Taxi-Abzocke: Überhöhte Preise, Umwege & manipulierte Taxameter
Das Problem mit Taxifahrern gibt es in jeder großen Stadt – aber in Prag ist es besonders ausgeprägt. Einige wenige Fahrer nutzen das Unwissen ausländischer Gäste aus:
- Überhöhte Preise ohne feste Tarife
- Falsche Wechselkurse, wenn Touristen in Euro zahlen wollen
- Absichtliche Umwege, um den Preis in die Höhe zu treiben
- Fehlende Preistafeln im Fahrzeug
- Buche Fahrten über Bolt oder Uber – Preis ist vorab bekannt
- Niemals spontan auf der Straße winken – besonders an touristischen Spots
- Wer ein Taxi braucht: Nur offizielle Taxistände mit gelber Infotafel nutzen
- Noch besser: Öffentliche Verkehrsmittel – günstig, schnell, sicher
- Falls du fährst: Navigationsapp starten und laut mitsprechen lassen
Trdelník: Das hübsche Gebäck ist keine tschechische Tradition
Überall in der Prager Altstadt dampfen die Stände mit diesem zuckerbestäubten Schornsteingebäck – auf Instagram allgegenwärtig, in der Prager Esskultur aber eigentlich gar nicht verankert.
Die Wahrheit: Trdelník stammt nicht aus Prag. Ähnliches Gebäck gibt es in Ungarn und der Slowakei – in der Prager Altstadt wurde es gezielt für Touristen eingeführt. Ein einfacher Trdelník kostet 4–8 Euro. In der Altstadt wirst du fündig, wenn du dir stattdessen echte tschechische Backwaren gönnst.
- Koláče – gefüllte runde Hefeteilchen, in jeder lokalen Bäckerei für ~30 CZK
- Buchty – weiche gefüllte Brötchen
- Medovník – tschechischer Honigkuchen, ein echter Klassiker
Restaurants: Brot, Nüsse & versteckte Posten auf der Rechnung
Du setzt dich hin, und schon steht ein Brotkorb oder eine Schale Nüsse auf dem Tisch. Kostenlos? Leider nein. Viele Restaurants in der Altstadtumgebung berechnen diese ungebetenen Extras – und das steht oft sehr klein in der Speisekarte.
Dazu kommen manchmal „Service Charge" oder Tischgebühren, die nicht kommuniziert werden. Besonders häufig an Restaurants rund um den Altstädter Ring und die Karlsbrücke.
- Brot/Nüsse auf dem Tisch: Kurz fragen, ob sie kostenlos sind – oder nicht anfassen
- Rechnung immer vor dem Bezahlen genau durchschauen
- Schon 2–3 Straßen weg vom Altstädter Ring: bessere Qualität, faire Preise
- Bei Karte: Am Terminal CZK wählen (siehe Falle 4)
Taschendiebe: Karlsbrücke, Straßenbahnen & Altstädter Ring
Prag ist grundsätzlich eine sichere Stadt. Aber Taschendiebstahl ist alltäglich – organisierte Banden haben es gezielt auf unaufmerksame Touristen abgesehen. Die gefährlichsten Orte:
- Karlsbrücke – eng, gedrängt, ideal für Langfinger
- Altstädter Ring – beim Aufschauen zur Astronomischen Uhr
- Straßenbahnen, besonders beim Ein- und Aussteigen (Linie 22 ist bekannt)
- Haltestelle Malostranská auf der Kleinseite
- Wertsachen in verschlossenen Innentaschen oder Brustbeutel
- Rucksack nach vorne tragen in vollen Bereichen
- Nie Handy beim Fotografieren ungesichert halten
- Bei auffällig nahe herantretenden Fremden: Distanz schaffen
Candy Shops & Souvenirläden: Massenware zu Fantasiepreisen
Rund um Karlsbrücke und Altstädter Ring reihen sich unzählige Candy Shops und Souvenirläden aneinander – die meisten mit fast identischem Sortiment. Was aussieht wie lokale Handwerkskunst, ist oft Massenware aus Fernost: russische Matrjoschkas, chinesische Mini-Eiffeltürme mit Prager Aufdruck, schlechte Glaswaren.
Dazu kommen Schokoladenläden, die mit angeblich handgemachten Produkten werben – oft abgelaufene oder minderwertige Ware zu überhöhten Preisen.
- Echte tschechische Souvenirs: Granat-Schmuck, Böhmisches Glas – in verifizierten Fachgeschäften kaufen, nicht an der Hauptstraße
- Lokale Märkte abseits der Touristenpfade
- Preise vergleichen – dasselbe Produkt ist 2–3 Straßen weiter oft halb so teuer
Schwarzlichttheater: Spektakulär vermarktet, enttäuschend erlebt
Schwarzlichttheater (auch Schwarzes Theater oder Black Light Theatre) sind in Prag überall beworben. Die Idee: Schwarz gekleidete Schauspieler vor schwarzem Hintergrund erzeugen im Dunkeln faszinierende Illusionen. Das Konzept hat seinen Ursprung tatsächlich in Prag – und kann wirklich beeindruckend sein.
Die Realität heute: Viele Vorstellungen sind stark touristisch ausgelegt, teuer (oft 20–30 €) und enttäuschend für das Geld. Manche Kritiker sehen sie längst als Touristenfalle.
- Recherchiere vorab Bewertungen auf TripAdvisor oder Google
- Tickets nicht von Straßenverkäufern kaufen – über offizielle Websites buchen
- Das Theater Laterna Magika gilt als seriöseste Option
🧳 Deine Prag-Checkliste: Das brauchst du vor der Reise
- Aktuellen EUR/CZK-Wechselkurs googeln und speichern
- Bolt oder Uber auf dem Smartphone installieren
- Google Maps: Bank-Standorte (KB, AirBank) für Geldabheben merken
- Karte einrichten: immer CZK statt Euro wählen
- Wertsachen-Sicherung: Brustbeutel oder Innentasche
- Restaurants: 2–3 Straßen weg vom Ring = deutlich faire Preise
- Brot/Nüsse am Tisch: kurz fragen, ob kostenlos
- Geldwechsel auf der Straße: immer ablehnen
- Souvenirs: Fachgeschäfte abseits der Touristenrouten bevorzugen
6 Gedanken zu „Urlaub in Prag: Das sind die schlimmsten Touristenfallen“
oh man … leider passiert das immer mehr in großen Städten. Aber wenn man immer vorsichtig ist, dann ist man schon ziemlich gut geschützt. Danke für den Beitrag – das hilft definitiv nochmal enorm.
Leider ist uns der Trick mit den Rubel passiert. Ich denke mir nur…wie blöd kann ich nur sein….schade, denn dieses Ereignis, natürlich gleich am ersten Tag, hinterlässt einen trüben Nachgeschmack einer schönen Stadt
Oh no! Echt jetzt?! Schöne Sch****! Wir hoffen, dass Ihr nicht allzu viel Geld verloren habt. Hattet Ihr trotzdem eine gute Zeit in Prag?
Ich sag nur Schwarzlichtthrater!
Do grottenschlecht…
Den Mist hätte ich mir sparen sollen… 🙁
Absr sonst eine wirklich schöne und faszinierende Stadt!
Mir ist der Geldwechseltrick direkt am Flughafen passiert. Ich habe 3.000 Tschechische Kronen am Automaten gezogen, direkt neben mir war auch ein Mann am Geldautomat. Weil ich wusste dass ich gleich ca. 40 Kronen für den Airport Express brauche, habe ich etwas sparsam geguckt, als der Automat mir einen 1.000 und einen 2.000 Kronen Schein ausspuckte. Da wandte sich der Mann an mich und sagte, er wolle lieber einen großen Schein, er könnte mir 4 x 500 geben. Ich war sogar skeptisch und habe das abgelehnt und mein Geld ins Portemonaie gesteckt. Aber er war clever und sagt, wo mein Problem sei, er habe doch auch gerade am Automaten nebenan Geld gezogen und hielt mir den kleinen weißen Beleg des Automaten unter die Nase. Da habe ich idiotischer Weise dann doch getauscht. keine Ahnung was das für Scheien sind, wahrscheinlich Monopoli Geld, es steht keine Währung drauf.
Vorsicht bei den Restaurant am Altstädter Ring, unmittelbar unter der astronomischen Uhr. Angeblich gibt es dort keine Kartenzahlung. Hinweisschilder, die darauf verweisen, werden erst garnicht aufgestellt, oder beim starken Andrang entfernt.
Die Rechnung nur in bar zu nicht nachvollziehbaren Preisen. Insbesondere bei ausländischen Touristen, die
1. Nicht der tschechischen Sprache mächtig sind
2. mit Valuta zahlen möchten, da Kronenknappheit vermutet wird
3. In Gruppen, keine Reisegruppen mit Anmeldungen, teilweise unter Zeitdruck stehen oder gesetzt werden.